Die "Hohen Tauern" und das "Tauernfenster"

Die "Hohen Tauern", ein geografischer Begriff, sind der höchste Gebirgskomplex der Ostalpen. Eingebettet zwischen dem Zillertal und dem Maltatal liegt das sogenannte "Tauernfenster", ein geologischer Begriff. Es ist sozusagen ein Loch in einem Deckengebirge, durch das die untere Decke sichtbar wird.

 

In der Vergangenheit waren die Lavanttaler Kristallsucher vor allem in Oberkärnten und in Osttirol, also im Gebiet des Tauernfensters, auf Mineraliensuche unterwegs. Zahlreiche Funde aus den Fleißtälern, dem Maltatal, dem Ankogelgebiet, Auernig, Törlkopf, Dösental, Reißeck, Innergschlöss u.a.m. können in den Sammlungen der "Lavanttaler" bewundert werden.

 

Leider liegt die Anfahrtszeit vom Lavanttal aus zu den Ausgangspunkten der Suchgebiete in den Tauern im Durchschnitt bei zwei bis drei Stunden. Wenn man dabei auch noch die Jahreszeit und die Wetterlage zu berücksichtigen hat, so kommt man jährlich nur auf wenige Wochenenden, an denen die Sammlergruppe in den Tauern auf Kristallsuche gehen kann. Die Funde sind trotzdem beachtlich. 

 

(Bericht von: Hermann Haslacher)