Die "Lavanttaler Kristallsucher"

Menschen sind seit Urzeiten Sammler. Sei es ums Überleben oder um sich an seinen gesammelten Objekten zu erfreuen. Gesammelt wird alles, von Zündhölzern bis alte Autos, von Bierdeckel bis Muscheln, von alten Waffen bis Ansichtskarten usw.

 

So ist es nicht verwunderlich, wenn Menschen auf der Suche nach Schätzen sind, die sich in der Erde verbergen und nicht immer leicht zu finden sind. 

 

Im Lavanttal gab es nach dem 2. Weltkrieg immer einzelne Sammler, die auf der Kor- und Saualpe nach Kristallen suchten und daheim eine kleine Sammlung "edler" Steine hatten. Es waren dies u.a. der Schneidermeister Ignaz Lanker, der Berufschullehrer Erich Raffeiner und vor allem der Schuldirektor Valentin Leitner. 

 

In den 70iger Jahren wuchs eine neue Generation von Mineraliensammlern heran, die bald erkannte, dass das Mineraliensammeln im Alleingang wenig erfolgversprechend ist. Es kam zu Gruppenbildungen und zu erfolgreichen Funden. 

 

Über die Grenzen des Lavanttales hinaus bekannt sind die phantastischen Funde vom "Gertrusk" und "Fraßgraben". Diese sind heute in den Sammlungen der Lavanttaler zu bewundern. 

 

 Es ist zu erwarten, dass noch viele Schätze in verstürzten Klüften gefunden werden. Natürlich gibt es in der Gruppe auch eine "gesunde" Konkurrenz, an der die freundschaftlichen Beziehungen der Sammler untereinander aber nicht leiden. So können wir uns beruhigt mit einem "Steineheil" verabschieden.